Fast zwei Jahre nach ihrer Trennung feiern die siamesischen Zwillinge ihre neuen Leben

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Zwillinge zu bekommen erscheint für viele als ein aufregendes Abenteuer. Die Freude über die Geburt mehrerer Kinder wandelt sich aber bald zu einem Albtraum, wenn die Eltern feststellen, dass es sich um siamesische Zwillinge handelt.
Heather und Riley Delaney lernten die Probleme mit siamesischen Zwillingen aus erster Hand kennen, als sie erfuhren, dass ihre zwei Töchter an ihren Köpfen verbunden waren.


Sie waren nicht nur siamesische Zwillinge, sie wurden auch zehn Wochen zu früh durch einen Kaiserschnitt geboren. Auf Grund ihrer Frühgeburt wogen die beiden jeweils nur 1kg. Die Eltern nannten sie Erin und Abbey, wie der Kinderkrankenhaus Verband von Philadelphia berichtet.


Sie waren nicht einfach nur durch Haut verbunden, sie teilten auch die gleichen Blutgefäße und Gehirnmasse, was eine mögliche Trennung zu einem enormen Risiko werden ließ.
Siamesische Zwillinge, die an ihren Köpfen verbunden sind, sind extrem selten. Nur sechs aus zehn Millionen Zwillingen leiden unter der Fehlbildung, die auch als “Craniopagus Zwillinge” bekannt sind.

Da die Mädchen so früh geboren wurden und so klein waren, war es sehr schwierig sie direkt nach der Geburt zu trennen. Stattdessen mussten die Mädchen fast ein ganzes Jahr lang mit dem Zustand leben, während die Ärzte die Operation planten.
Die eigentliche Operation dauerte vierzehn Stunden, bis sie abgeschlossen war.

Die Zwillinge mussten nicht nur eine sehr aufwendige und gefährliche Prozedur überstehen, sie waren gleichzeitig auch die jüngsten Zwillinge, die jemals erfolgreich getrennt wurden, nachdem sie an den Köpfen verbunden zur Welt gekommen waren.

“Das ist die früheste Trennung von Craniopagus Zwillingen, die je dokumentiert wurde,” sagte Dr. Taylor.


Es blieb nicht bei einer Operation; stattdessen mussten die Zwillinge mehrere Operationen über sich ergehen lassen, die dabei helfen sollten ihre unvollständigen Schädel neu zu formen.
Da die Mädchen mit ihren verbundenen Köpfen weder gehen noch krabbeln konnten, benötigten sie auch Physiotherapie, um ihre Beine zu stärken.


Diese ganze Leidensgeschichte war für die Eltern eine sehr beängstigende und stressige Zeit. Mittlerweile ist nach der Trennung der Mädchen ein Jahr vergangen.

Heather und Riley berichten, dass sich die Operation gelohnt hat, da sie nun auch individuell mit jedem Mädchen Zeit verbringen können.

“Auch wenn es eine lange Reise mit Berg- und Talfahrten war, sind Riley und ich sehr froh darüber, wie gut es den Mädchen heute geht," sagteHeather Delaney, die Mutter der Zwillinge.

Wie geht es den Mädchen heute? Erin und Abbey sind zwei sehr glückliche, enthusiastische Kleinkinder, die voll im Leben stehen. Ihre Eltern arbeiten daran die Geschichte ihrer Töchter zu teilen, um anderen Familien mit siamesischen Zwillingen Hoffnung zu schenken.



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