Lehrerin kümmert sich um Baby-Bruder eines ihrer Schüler – die gesamte Familie erkrankte an Covid-19

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In diesen schwierigen Zeiten haben wir schon häufiger von Schicksalen von Familien gehört, die zu ihrer eigenen Sicherheit getrennt voneinander leben müssen. Doch zum Glück gibt es meist Verwandte, die zur Not einspringen können.

Doch im Fall einer Familie in Connecticut, USA, gab es nur eine Person, an die sie sich wenden konnte, als die komplette Familie positiv auf Covid-19 getestet wurde.

Marvin und Zully Escobar sind Asylsuchende aus Guatemala, die in Stamford mit ihrem siebenjährigen Sohn Junior Flores leben.

Beide Elternteile verloren zu Beginn der Pandemie ihre Jobs und Zully war zu dem Zeitpunkt im achten Monat schwanger.


Ihre Situation verschlimmerte sich sogar noch, als Zully positiv auf Covid-19 getestet wurde und man bei ihrer einen Not-Kaiserschnitt durchführen musste.

Zur Welt kam Baby Neysel, der gerade einmal 2,5 Kilogramm wog. Zusätzlich musste seine Mutter sogar noch an ein Beatmungsgerät geschlossen werden, wo sie drei Wochen um ihr Leben rang und dass sie nun auf dem Weg der Besserung ist, bezeichnen schon viele als wahres „Wunder“.

Für sie war es natürlich am wichtigsten, ihren Sohn zur Welt zu bringen, doch sie hatte auch große Sorge, was sie in Zukunft noch alles erwarten würde, mit dem Wissen, dass sie das Virus hat und schwerwiegende gesundheitliche Probleme.

Sie machte sich Sorgen, dass ihr Mann und Sohn ebenfalls an dem Virus erkrankt sein könnten und wollte ihr Baby nicht mit nach Hause nehmen, aus Angst vor einer Ansteckung.


Quelle: GoFundMe

Die einzige Person, die sie in dieser schwierigen Lage um Hilfe bitten konnte, war die Lehrerin ihres Sohnes, Luciana Lira.

Wie der Hartford Courant schreibt, konnte sie kaum sprechen, als sie die Lehrerin anrief.

„Miss Lira?“ sagte sie auf Spanisch. „Ich brauche Hilfe.“

Laut ABC7 News sagte die Familie der Lehrerin, dass es niemanden in dem Land gab, der ihnen helfen konnte und man sie deswegen als Notfallkontakt hinterlegt hatte.

Luciana zögerte keine Sekunde und stimmte zu, das Neugeborene aufzunehmen, bis sich alle Familienmitglieder wieder besser fühlen würden. Marvin und der gemeinsame Sohn wurden nämlich ebenfalls positiv auf Covid-19 getestet und sie sind der Frau, die sie kaum kennen, unendlich dankbar, dass sie sich um das Baby kümmert.

Die 42-jährige Lehrerin kümmert sich in diesen Tagen um Baby Neysel, während sie einen Vollzeitjob hat und sich noch um ihren eigenen 11-jährigen Sohn kümmern muss. Sie ist zu einem gewissen Grad auch dankbar, sich wieder um einen kleinen Menschen kümmern zu können, weil das letzte Mal gut 10 Jahre her ist.

Luciana vermittelt außerdem noch zwischen der Familie und dem Krankenhaus und sogar der Familie in Guatemala.

Zully ist mittlerweile wieder zu Hause, steht aber vor dem Ungewissen, wann sie ihr Baby wieder halten kann. Bis dahin kann sie glücklicherweise sicher sein, dass ihr Sohn in guten Händen ist. Sie wird über Fotos und Zoom Chats auch allzeit auf dem Laufenden gehalten.


Es wurde auch eine GoFundMe-Spendenseite für die Familie eingerichtet, um die Kosten für das Krankenhaus und die Erholung zu decken.

Man kann sich nur vor der selbstlosen Frau verneigen, die sich um ein Kind kümmert, das erst ein paar Tage auf diesem Planeten lebt.

Teile diesen Artikel, um ihr Respekt zu zollen und allen, die gegen das Virus kämpfen müssen, eine schnelle Genesung zu wünschen.

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