Tierschützer warnen: Hundehaare können Jungvögel töten

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Eine neue Studie aus den Niederlanden könnte für Hundehalter in Zukunft mehr Arbeit bedeuten. Forscher fanden nämlich heraus, dass Jungvögel durch Hundehaare im Nest sterben können. Tierschützer fordern die Halter deshalb zur Vorsicht auf.
Hundehaare sind mit Parasiten belastet

Eigentlich wollten die niederländischen Forscher mit ihrer Studie beweisen, wie gefährlich die Pestizide, die gegen die Buchsbaummotte eingesetzt werden, für Jungvögel sind. Bei der Untersuchung der toten Babyvögel machten sie aber eine ganz andere Entdeckung, berichtet der Verein „Aktion Tier“.

Foto: pixabay.com/TaniaVdB (Symbolfoto)

Die kleinen Vögel, die tot in ihren Nestern lagen, starben nämlich meist nicht durch die Pestizide, sondern durch Parasiten, die in Hundefell vorkommen. Ektoparasitika, die bei Haustieren gegen Flöhe und Zecken eingesetzt werden, stellen laut der Studie eine echte Bedrohung für die Vögel dar.

Hundehalter sollen Jungvögel schützen

Nachdem die Forscher die Ektoparasitika in den toten Vögel nachgewiesen hatten, warfen sie einen genaueren Blick auf das Nistmaterial in den Nestern. Dort fanden sie vermehrt ganze Büschel von Hundehaaren, die die brütenden Vögel scheinbar für den Nestbau gesammelt hatten.

Foto: pixabay.com/ariesa66 (Symbolfoto)

Weil die Jungvögel nach dem Schlüpfen noch kein schützendes Federkleid haben, konnten die tödlichen Parasiten aus dem Hundehaar in ihre Körper eindringen. Tierschützer fordern Hundehaltern deshalb nun dazu auf, das Fell nach dem Ausbürsten stets aufzusammeln und im Müll zu entsorgen, damit Vögel die Fellknäuel nicht zum Nestbau verwenden können.

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