Die Norwegische Waldkatze war früher ein beliebtes Haustier der Wikinger

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Norwegische Waldkatzen, auch liebevoll als "scogkatts" und "wegies" bezeichnet, sind wichtige Figuren in der Literatur und Geschichte der nordischen Länder. Diese Katzen sind groß, langhaarig, willensstark und angeblich etwas mürrisch.

Der Stolz der Wikinger

Die Legenden besagen, dass die Wikinger vor langer Zeit einige Katzen aus Britannien nach Hause brachten, wo sie sich an die örtlichen Bedingungen anpassten. Sie haben sich vermutlich mit Katzen, die es schon in der Gegend gab, gepaart. Sie waren ein Lieblings-Haustier unter den Wikingern. Jedes Schiff und jede Farm hatte mindestens eine Norwegische Waldkatze und sie lebten auch wild in den Wäldern. Es ist nicht gewiss, wie lange es her ist, dass die Wikinger mit ihren Katzen nach Hause kamen, doch ihre Existenz in Skandinavien ist seit ungefähr 4.000 Jahren gut dokumentiert.

Katzen spielten zwei Rollen in den Leben der Wikinger: sie töteten Mäuse und andere Nagetiere und waren exzellente Haustiere, die Zuneigung zeigten, kuschelten und amüsante Possen vollführten. Diese spezielle Rasse nimmt auch an Konversationen teil und miaut oft zurück, wenn ihre Besitzer mit ihnen sprechen.

Norwegische Waldkatzen

istockphotos.com/Astrid860

Die durchschnittliche Norwegische Waldkatze wiegt zwischen 7 und 9 Kilogramm und hat ein dichtes wolliges Unterfell, das von langem seidigen Fell bedeckt ist. Sie haben Ohrenbüschel wie ein Luchs und sind extrem widerstandsfähig gegen Kälte und Nässe. Sie sind angeblich auch überdurchschnittlich gute Kletterer und sehr intelligent, und ihren Besitzern treu ergeben.

Trotz ihrer legendären Vergangenheit ist diese Katzenrasse während des Zweiten Weltkriegs fast ausgestorben. Sie wurde von engagierten Züchtern in Norwegen gerettet, doch leider litt sie unter schwerer Inzucht während dieser Zeitspanne, was die Rasse anfällig für Herz- und Nierenerkrankungen gemacht hat. Außerdem tragen einige Linien eine Neuanordnung des Gens, das für die Kodierung des Glykogenverzweigungsenzym zuständig ist, was wiederum zur Entwicklung der Glykogenspeicherkrankheit Typ IV führen kann. Züchter haben versprochen, diese Probleme durch Gentests bei allen potenziellen Zuchttieren zu beseitigen.

Trotz allem ist die Norwegische Waldkatze generell gesund und die meisten Individuen werden 15 bis 18 Jahre alt. Momentan ist diese Katzenrasse in Norwegen, Schweden und Frankreich sehr beliebt. Altnordische Legenden beschreiben diese Katzen als "bergbewohnende Feenkatzen mit der Fähigkeit, steile Felswände zu erklimmen, die andere Katzen nicht bewältigen konnten".

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Was hältst Du von dieser Katzenrasse? Wenn Du jemanden kennst, der eine große, kuschelige Katze sucht, wieso erzählst Du dieser Person nicht von der Katzenrasse, die die Wikinger verzauberte?

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