Gericht hat entschieden: Vermieter müssen große Hunde erlauben

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Um Tiere in der Mietwohnung gibt es immer wieder Streit – besonders große Tiere sorgen dabei oft für Diskussionen oder Streit zwischen Vermieter und Mieter. Ein Urteil zeigt jetzt: Vermieter können selbst große Hunde nicht einfach verbieten.

Große Hunde sind nicht jedermanns Sache. Allerdings ist das lange kein Grund, die Haltung in einer Mietwohnung einfach zu verbieten. Denn dafür muss es triftige Gründe geben, wie ein Urteil des Amtsgerichts Paderborn jetzt zeigt.

In dem Fall hatte eine Mieterin sich eine Deutsche Dogge zugelegt. Schon zuvor hatte ein solches Tier in der 118 Quadratmeter großen Wohnung gelebt. Die Mieterin verlangte nach dem Kauf des Tieres die Zustimmung ihres Vermieters. Der Hund sei zahm, gegen Gebäudebeschädigungen versichert, und es gebe keine Beschwerden der Mitbewohner. Doch die Vermieterin stellte sich quer, erlaubt die Hundehaltung nicht.

Mieterin klagt gegen Entscheidung der Vermieterin

Vor Gericht hatte die Hundehalterin jetzt Erfolg: Die Vermieterin habe keinen triftigen Grund für die Ablehnung darlegen können. Es gebe tatsächlich keine Beschwerden über den Hund, auch habe das Tier keine Schäden verursacht. Ein Nachahmungseffekt, wie ihn die Vermieterin als Grund nannte, sei nicht zu befürchten – nicht alle Mieter würden sich jetzt auch einen so großen Hund zulegen.

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