Rührend: Hunde versuchen wirklich, ihre Besitzer zu retten

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Viele Herrchen und Frauchen haben es schon immer geahnt: Wenn sie können, eilen uns unsere Hunde sofort zur Hilfe, um uns zu retten. Das zeigen Forscher mit einer aktuellen Studie. Und beweisen damit, dass nicht nur Lassie und Bernhardiner einen ausgeprägten Rettungsinstinkt haben.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass uns unsere Hunde tatsächlich retten wollen – solange sie nur wissen wie. Dafür haben Forscher der Arizona State University untersucht, ob Hunde aus einem Impuls heraus helfen oder nur, weil sie sich davon Futter oder eine sonstige Belohnung versprechen.

Um das herauszufinden, haben Joshua Van Bourg und Clive Wynne verschiedene Versuche durchgeführt. Bei einem steckten die jeweiligen Besitzer von 60 Hunden in einer Box fest. Diese war von einer leichten Tür verschlossen, die die Hunde einfach öffnen konnten. Die Besitzer wurden angehalten, in der Box authentisch um Hilfe zu flehen. Dabei durften sie nicht den Namen des Vierbeiners nennen um auszuschließen, dass diese einfach aus Gehorsam handelten. Das Ergebnis: Ein Drittel der Hunde befreite ihre Herrchen oder Frauchen aus der Kiste.

Klingt wenig? Nicht, wenn es auch darum geht, wie viele Hunde ihren Besitzern helfen wollten, aber nicht wussten wie. Denn selbst, als Futter in die Box gelegt wurde, schafften es nur 19 der 60 Vierbeiner, die Tür zu öffnen. Von diesen retteten auch 16 ihre Besitzer aus der Klemme – immerhin 84 Prozent! Die Forscher schlussfolgern deshalb, dass es für die Hunde ähnlich bereichernd ist, ihre Halter zu retten wie Futter zu bekommen. Und: Dass Hunde uns in Notsituationen helfen wollen, aber sie vorher wissen müssen, wie sie das anstellen können.
Hund erkennen, ob sich ihre Besitzer in Not befinden

Bei einem anderen Versuchsaufbau lasen die Besitzer in der Box nur laut einen Text vor. Hierbei waren die Hunde wesentlich weniger gestresst, als wenn ihre Besitzer um Hilfe riefen. „Wenn ihre Besitzer verzweifelt waren, haben sie mehr gebellt und gejault.“ Insgesamt hätten nur neun Hunde bei den Versuchen gejault, acht von ihnen während des Notfall-Tests. Nur ein anderer Hund habe gejault, um Futter zu bekommen.



Natürlich können Forscher nicht die Gedanken von Hunden lesen. Aber ihre Ergebnisse zeigen deutlich, wie viel Hunden an ihren Besitzern liegt. Sogar ohne vorheriges Training konnten viele Hunde ihre Halter retten. Und wenn nicht, zeigten ihre Reaktionen zumindest, wie aufgelöst sie waren.

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