Nach zwölf Jahren wiedervereint: Elefantenfamilie begrüßt sich zärtlich

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Nach zwölf Trennung sind eine Elefantenkuh und ihre Tochter im Bergzoo Halle wiedervereint worden. Die beiden Tiere begrüßten sich zärtlich. Hinter der Zusammenführung steckt ein Plan europäischer Zoos.

Es ist Donnerstag vergangene Woche, als Elefantenkuh Pori nach zwölf Jahren Trennung auf ihre Tochter Tana trifft. Sie trennt zunächst eine Wand. Doch offenbar wollen sie sich begrüßen. Dazu strecken Mutter und Tochter ihre Rüssel durch das Gitter ihres Geheges im Bergzoo Halle – und berühren sich. Die Begrüßung wirkt zärtlich, fast rührselig. Die Bilder der ersten Begegnung werden auf Facebook vielfach kommentiert.



Die Nutzer bewegt die Wiedervereinigung der Elefantenfamilien. Die 39-jährige Elefantenkuh Pori lebte zuvor 23 Jahre lang im Tierpark Berlin. Der Umzug in den Bergzoo Halle folgt dem Ziel, alle Elefantenherden in europäischen Zoos in natürlichen Familienstrukturen zu pflegen. "Diesem Ziel sind wir heute ein großes Stück nähergekommen", sagte Halles Zoodirektor Dennis Müller in einer Pressemitteilung. Poris Ankunft in Halle sei demnach ein bedeutender Schritt in der modernen Elefantenhaltung.
In europäischen Zoos sollen Elefantenfamilien wiedervereint werden

In der Natur leben Elefanten in Herden zusammen. Die Töchter bleiben meist ein Leben lang bei ihren Müttern. Die junge Bullen verlassen dagegen die Herde, sobald sie geschlechtsreif sind. Aus diesem Grund sollen die Familien in den europäischen Zoos auch zusammengeführt werden.

Deshalb waren bereits vor gut einer Woche die zwölf Jahre alte afrikanische Elefantenkuh Panya und ihr vier Jahre alter Sohn Ayo aus Halle nach Niedersachsen gebracht worden. Dort sollen sie im Serengeti-Park Hodenhagen ein neues Zuhause finden. Den Angaben nach lebt im Tier- und Freizeitpark seit 2017 die Elefantenkuh Bibi aus Halle.

Am Montag sind Elefantenkuh Pori und ihre Tochter Tana erstmals ohne Gitterstäbe aufeinander getroffen. Eigentlich sei das erst in den nächsten Tagen geplant gewesen. Allerdings hätten sich die Tiere durch die Gitterstäbe bereits derart gut verstanden, dass der Termin nun vorverlegt wurde. "Nachdem sich die beiden Parteien kurz gegenüberstanden, kommunizierten sie mittels der für Elefanten so typischen und an Donnergrollen erinnernden Laute miteinander", schrieb der Zoo auf seiner Facebook-Seite.

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