Dieser Mann fliegt durch die USA, um Tiere zu retten

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Eigentlich war Peter Rork aus dem US-Bundesstaat Wyoming ein erfolgreicher Chirurg, doch als seine Frau starb, änderte sich alles. Er krempelte sein Leben um und beschloss, Tiere im ganzen Land zu retten, die sonst eingeschläfert werden würden. Mit einem Flugzeug transportiert er sie in ein neues Zuhause.

Nach dem Tod seiner Frau fiel Rork in ein Loch. Er hörte auf zu arbeiten und verbrachte mehrere Monate alleine zu Hause. Doch irgendwann überwand er den Verlust und fasste neuen Lebensmut. Zu seinem alten Job als Chirurg wollte er aber nicht zurück. Viel lieber wollte er fliegen, seine Pilotenlizenz hatte Rork immerhin schon mit 16 Jahren gemacht, berichtet die „Washington Post“.

Als der Amerikaner dann in einem Artikel las, dass jedes Jahr rund 1,5 Millionen Tiere in Tierheimen und Auffangstationen in den USA nach kürzester Zeit eingeschläfert werden, fasste er den Entschluss, den Tieren zu helfen. Im Jahr 2012 gründete er die Non-Profit-Organisation „Dog Is My CoPilot“.

„Dog Is My CoPilot“ fliegt durchs Land

Rork nahm Kontakt zu völlig überfüllten Auffangstationen in Texas, Arizona, New Mexico und Kalifornien auf. Er erfuhr, dass die Einrichtungen mit streunenden Hunden und Katzen regelrecht überflutet werden und sie die häufig völlig gesunden Tiere aus Platzmangel kurzerhand einschläfern lassen.

Dann bemerkte er, dass dieses grausame Problem im Norden der USA kaum besteht. Im Gegenteil: Die Stationen in Staaten wie Idaho, Washington, Wyoming, Oregon und Utah haben häufig noch Platz für neue Tiere und die Nachfrage nach Adoptionen ist dort ebenfalls höher. Deshalb baute er sein Flugzeug, eine Cessna 208 Caravan, um und begann, Tiere aus dem Süden in den Norden zu fliegen.
Peter rettet mehr als 10.000 Leben

Seine Idee startete zunächst ganz langsam, doch als mehr und mehr Tierschutzorganisationen auf „Dog Is My CoPilot“ aufmerksam wurden, wollten sie alle mit dem Hunde-Piloten zusammenarbeiten. Mittlerweile rettet seine Organisation pro Jahr mehr als 2.500 Tiere, die Rork in Transportboxen in seinem Flugzeug quer durchs Land fliegt. Bei den geretteten Tieren handelt es sich übrigens meist um Hunde und Katzen.



Erst vor wenigen Wochen feierte Rork einen Meilenstein. An Bord hatte er das zehntausendste Tier, das er vor dem Einschläfern gerettet hat. Gemeinsam mit seiner neuen Partnerin beschloss er, den braunen Labrador-Mischling selbst zu adoptieren. Ob der Vierbeiner in Zukunft wirklich sein Co-Pilot wird?

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