Warum die Adoption eines Tierschutzhundes eine gute Idee ist

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Einer armen Seele aus dem Tierheim ein neues zu Hause schenken ist eine tolle Idee. Ist die Entscheidung für die Adoption eines Tierschutzhundes endgültig, kann es an die Suche nach dem passenden Vierbeiner gehen. Doch was solltest Du beachten, wenn ein Hund aus dem Tierschutz einziehen soll? Anlässlich des heutigen Welttierschutztags erklärt DeineTierwelt es Dir.
Die wichtigsten Überlegungen

Die Anschaffung eines Haustiers solltest Du Dir grundsätzlich gut überlegen – selbiges gilt natürlich auch für Adoption eines Tierschutzhundes. So sind es unter anderem die folgenden Fragen, die Du Dir im Vorfeld unbedingt stellen solltest:

Hast Du genug Zeit für den Hund?

Kannst Du für die Kosten aufkommen?

Hast Du genug Platz – und darfst Du einen Hund halten?

Gibt es möglicherweise Allergien in der Familie oder gar bei Dir?

Kann das neue Familienmitglied bei Bedarf in der Familie oder bei Freunden zur Betreuung untergebracht werden?

Dir muss klar sein, dass ein Hund aus dem Tierschutz unter Umständen überhaupt nicht alleine bleiben kann.

Auch Verhaltensauffälligkeiten sind möglich, zum Beispiel:
Aggression gegen Artgenossen
starker Jagdtrieb
Drang zum Weglaufen

Es ist grundsätzlich nicht notwendig, dass Du auf alle Eventualitäten vorbereitet bist – allerdings solltest Du Dir im Vorfeld Gedanken über Lösungsmöglichkeiten machen und Dir überlegen, wo und von dem Du bei Bedarf Hilfe bekommst.
Was kostet ein Hund aus dem Tierschutz?

Die Kosten für die Anschaffung selbst liegen in der Regel bei etwa 250 Euro bis 400 Euro. Für die Erstausstattung solltest Du mit etwa dem gleichen Betrag noch einmal rechnen. Dann gibt es noch die laufenden Kosten, die in der Regel gut kalkulierbar sind – und die kaum vorhersehbaren Kosten, die zum Beispiel beim Tierarzt entstehen, gegen die Du Dich aber gut absichern kannst.

Laufende Kosten sind beispielsweise:
Futter
Steuern
Haftpflichtversicherung
Hundeschule oder -trainer
OP- und Krankenversicherung


Foto: Envato Elements (Symbolfoto)

Gerade mit einer Tierkrankenversicherung kannst Du dich gegen hohe Tierarztrechnungen absichern: Du bezahlst jeden Monat einen bestimmten Betrag und dafür übernimmt der Versicherer die Kosten für die Behandlungen und Medikamente.
Häufige Erkrankungen bei Hunden

Es existieren eine ganze Reihe von Erkrankungen, die Deinen Hund treffen können und deren Behandlung teuer werden kann:
Ohrenentzündungen
Parasitenbefall (Flöhe, Zecken, Würmer)
Diabetes Mellitus
Mittelmehrerkrankungen bei ehemaligen Straßenhunden aus südlichen Ländern
Gelenkerkrankungen wie Hüftdysplasie, Spondylose und Ellenbogendysplasie
Alterstypische Erkrankungen wie Arthrose, Grauer Star und Herzprobleme
Es soll ein Tierschutz-Hund einziehen – welche Voraussetzungen bringst Du mit?

Wenn Du Dich für die Adoption eines Tierschutzhundes entschieden hast, solltest Du überlegen:
Wie viel Hundeerfahrung hast Du?
Muss der Hund bestimmte Bedingungen erfüllen? Soll er beispielsweise Kinder kennen oder sich als Zweithund eignen?
Kannst Du mit einem (starken) Jagdtrieb umgehen?
Wünschst Du Dir einen ruhigen Vertreter?
Ist Dir ein Rüde oder eine Hündin lieber? Hast Du Wünsche bezüglich der Größe und des Gewichts?

Hast Du diese Fragen beantwortet, kannst Du Deine Suche deutlich einschränken und den Mitarbeitern bei Tierschutzvereinen beim Vorschlag eines passenden Vierbeiners helfen.
Wo findet man einen Tierschutz-Hund?

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Tierschutzvereinen, die Hunde vermitteln. Du kannst im ersten Schritt zum Beispiel die Tierheime bei Dir in der Nähe recherchieren und dort einmal nachfragen.

Natürlich wäre auch ein Besuch zu den Öffnungszeiten eine Möglichkeit. Die Tierschutzvereine haben in der Regel Webseiten – dort findest Du zumindest einige der zu vermittelnden Hunde und relevante Informationen. Auch bei DeineTierwelt inserierten weltweite Tierschutzvereine ihre Tiere.

Foto: Anton Gvozdikov, shutterstock.com (Symbolfoto)

Hast Du einen passenden Hund gefunden, den Du adoptieren möchtest, geht am sogenannten Schutzvertrag kein Weg vorbei. Diese Verträge werden bei der Adoption von Tieren mit dem werdenden Hundebesitzer abgeschlossen – das gilt sowohl für Tierheime in Deutschland als auch für Tierschutzorganisationen im Ausland.

Der Schutzvertrag regelt sowohl Pflichten als auch Rechte, sodass er für beiden Seiten von Interesse ist. So musst Du zum Beispiel eine artgerechte Haltung des Hundes zusichern und der Organisation die entsprechende Kontrolle erlauben. Du darfst mit einem adoptierten Vierbeiner nicht züchten und musst ihn, sofern noch notwendig, in einem entsprechenden Alter kastrieren lassen. Außerdem darfst Du Deinen neuen Mitbewohner nicht einfach weiterverkaufen.
Vorsicht vor unseriösen Tierschutzvereinen

Die gute Nachricht: An einen unseriösen Tierschutzverein zu geraten, ist eher unwahrscheinlich. Aber weil es eben doch durchaus möglich ist, ein paar Tipps: Es ist sinnvoll, das Internet nach dem Namen eines Tierschutzvereins zu durchsuchen – auf diese Weise sind eventuelle Betrüger schnell ausgemacht. Achte auf eine Steuernummer auf der Webseite und einen festen Ansprechpartner.

Wenn Du ganz sicher sein willst, frage Freunde und Bekannte nach Empfehlungen. Auch in sozialen Netzwerken wie Facebook und in Hundeforen lassen sich schnell Menschen finden, die Empfehlungen aussprechen können. Hast Du ein komisches Gefühl, nimm lieber Abstand von der Adoption des Hundes.

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